Empfehlung: Das Petzl RIG Abseilgerät

Auf zahlreiche Leseranfragen von euch möchten wir heute das Abseilgerät RIG vom hochwertigen Kletterhersteller Petzl vorstellen. Hierbei gehen wir auch kurz auf den direkten Vergleich zwischen Petzl Grigri 2 und Petzl RIG ein, da wir beides beim T5-Geocachen einsetzen.

Der erste Eindruck:

 Empfehlung: Das Petzl RIG AbseilgerätDas Petzl RIG wird in einem kompakten und nett designten Karton geliefert. Ihm enthalten ist neben dem Abseilgerät natürlich die Bedienungsanleitung in mehreren Sprachen. Schnell wird klar, dass man hier etwas sehr hochwertiges in den Händen hält. Mit seinen 380 Gramm und einem Durchmesser von ca. 11 mm kann es Lasten von bis zu 200 kg punktgenau abseilen (dies sollte aber absoluten Profis überlassen werden). Der schwarze Kunstoffgriff hat die perfekte Größe und liegt ebenfalls sehr gut in der Hand (auch mit Kletterhandschuhen).
Sofort fällt auch das bewegliche Seitenteil auf, es ist mit einem Sicherheitsclip versehen, um das Risiko des Fallenlassens zu vermindern und die Installation am Seil beim Passieren von Zwischensicherungen zu vereinfachen. Eine sehr gute Entwicklung, die hoch am Baum seine Vorteile mit sich bringt.

Beim T5-Cachen:

Bisher haben wir beim Abseilgerät auf das altbewährte Grigri gesetzt, dieses hat uns noch nie im Stich gelassen, nun sind wir mal gespannt ob das Petzl RIG hier mithalten kann. Das System zur automatischen Rückstellung des Griffs gefällt uns schonmal sehr gut, es minimiert das Risiko einer unbeabsichtigten Betätigung zum Beispiel beim Ausbauen der Steigklemme, Logbuch aufräumen im Cachebehälter, etc.
Petzl Rig 001000x700 Empfehlung: Das Petzl RIG AbseilgerätMithilfe der Klemmnocken kann das Seil schnell und einfach eingezogen werden, in diesem Punkt ist es unserer Meinung gleichauf mit dem Grigri. Absolut vorteilhaft sticht im direkten Vergleich zum Grigri die Funktion sich das Seil zu blockieren können und sich zu positionieren, ohne sich auszubinden. Das ist oft vorteilhaft wenn man einen sicheren Stand an einer Seilstelle hoch im Geäst benötigt.
Auch für die Höhenrettung gibt es noch ein wichtiges Feature auf der Rückseite des Geräts. Hier befindet sich eine integrierte Schraube, diese ermöglichtt die Verriegelung des beweglichen Seitenteils, wenn das RIG als Bestandteil eines Rettungskits verwendet wird. Die Höhenrettung benötigen wir heute zum Glück nicht und somit gleiten wir durch einfaches Ziehen am Kunstoffhebel am Seil den Baum wieder hinab. T5er erfolgreich gemeistert!

Hier gibt es noch ein passendes Produktvideo:

Fazit:

Wer auf der Suche nach einem Abseilgerät ist, das sich im Punkt Sicherheit in nichts nachsteht, dem können wir das Petzl RIG nur ans Herz legen. Der Preis in Höhe von 104,96 Euro bei unserem freetree Empfehlung: Das Petzl RIG AbseilgerätPartnershop Freetree ist absolut gerechtfertigt. Das Preis-/Leistungsverhältnis ist super und mit dem RIG habt ihr eine tolle Erweiterung im Cacher T5-Equipment! icon wink Empfehlung: Das Petzl RIG Abseilgerät

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5.11 – Ein Rucksack für jede T-Wertung

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IMG 7313 5.11   Ein Rucksack für jede T WertungWer gerade die Neuanschaffungen an Cacherausrüstung für die Saison 2016 plant, sollte beim Rucksack sich mal in Richtung Tactical Ignitor der Marke 5.11 umschauen. Ein sehr guter Outdoorrucksack und fürs Cachen auch prima geeignet. Unser Favorit wenn es um lange Wegstrecken und Wanderungen geht. Der hohe Tragekomfort ist einfach klasse, bei unserem Partner Obramo gibt es einen schönen Erfahrungsbericht mit allen technischen Daten.

Viel Spaß beim Lesen! icon wink 5.11   Ein Rucksack für jede T Wertung

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T5: Die Edelrid Bag Spring (t)!

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IMG 7736 T5: Die Edelrid Bag Spring (t)!Heute möchten wir euch die Spring Bag des hochwertigen Kletterherstellers Edelrid vorstellen. Es handelt sich um eine schöne große (30 Liter) stabile Falttasche mit zwei Innentaschen, in denen ihr beispielsweise Wurfbeutel aufbewahren könnt. Wir nutzen die Spring Bag hauptsächlich zur Wurfzeugaufbewahrung und im Wald beim Einschießen zur Aufbewahrung der Wurfleine.
Wer von uns kennt die Szenarien nicht… der Rolle hinterherrennen… oder der Schuss wäre perfekt gewesen, wenn sich die Wurfleine nicht zigfach in kleinen Wurzeln am Boden hängen geblieben wäre…
In der Edelrid Spring Bag ist sie jetzt schön aufgeräumt und kann komplett abgespult von der Rolle ordentlich verstaut werden. So sieht stressbefreites T5-Einschießen aus! icon wink T5: Die Edelrid Bag Spring (t)!

IMG 7730 T5: Die Edelrid Bag Spring (t)!Natürlich ist man meistens beim T5ern etwas overequipment im Wald unterwegs und somit ist nur wenig Stauraum für die 30 Liter große Falttasche zur Verfügung. Auch hier haben sich die Entwickler etwas tolles ausgedacht. Die gesamte Tasche lässt sich mit einem ausgetüffteltem Stabsystem durch Drehen “zusammenklappen” und dann auf ein sehr kompaktes Maß von ca. 20 cm bringen. Die gleiche Technik ist ebenfalls beim “aufklappen” wieder möglich. Hier Spring(t) sie quasi auseiander. Daher auch die Bezeichnung der Tasche. Kurz zusammengefasst: Cool gemacht!

Wir können nur jedem T5-Cacher die Edelrid Spring Bag ans Herz legen, hiermit spart ihr euch einige freetree T5: Die Edelrid Bag Spring (t)!Nerven und vorallem auch Zeit! Ihr bekommt sie für einen fairen Preis von 33,20 Euro bei unserem Partnershop FreeTree.de

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Neu: Sohlenwärmer von HEAT

sw adh l frontside 2 Neu: Sohlenwärmer von HEATNeben den bereits vorgestellten Handwärmer, Multiwärmer und Fußwärmer bietet die Firma HEAT Company nun auch noch Sohlenwärmer im Programm an. Sie unterscheiden sich von den bisherigen Fußwärmer schonmal im ersten Eindruck von ihrer Größe. Sie können die gesamte Sohle bedecken und sind in verschiedenen Einheitsgrößen lieferbar.
Natürlich haben wir die Sache direkt beim Geocachen ausprobiert und sind begeistert. Der gesamte Schuh hat nach nur wenigen Minuten eine sehr angenehme Temperatur (aber gleichzeitig nicht zu heiß) und einem weiteren Marsch steht auch aufgrund des sehr hohen Tragekomforts nichts mehr im Wege.
Ihr bekommt sie für ein super Preis-/Leistungsverhältnis direkt im Onlineshop HEAT

Können wir wortwörtlich nur WÄRMSTENS empfehlen icon wink Neu: Sohlenwärmer von HEAT

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Armytek Wizard v2 powert 1200 Lumen

Wir haben uns den kürzesten Tag des Jahres herausgesucht, um zwei Lampen ausgiebig testen zu können. Wir sprechen von der Petzl Nao (vorheriger Bericht) und der Armytek Wizard v2, zwei Stirnlampen, die unterschiedlicher nicht sein könnten. Aus diesem Grund haben wir uns dazu entschieden die Lampen einzeln zu beschreiben und nur bei vergleichbaren Werten den Vergleich anzutreten. Machen wir weiter mit der Armytek. Die Armytek Wizard v2 ist seit über einem Jahr bei uns im Dauereinsatz. Erstanden haben wir sie damals, weil wir eine möglichst kleine, leichte und robuste Lampe mit ausreichender Nahfeldausleuchtung fürs Laufen, Cachen und Klettern gesucht haben.
Nach nun ziemlich genau 16 Monaten Dauereinsatz hier der Test:

bild 5 Armytek Wizard v2 powert 1200 LumenAngegeben ist das Modell mit einem Lichtstrom von 1200 Lumen und einer Lichtstärke von 2900 Candela, was eine Leuchtweite von 108 m ergibt. Also im Vergleich zur Nao ein heller Nahbereich mit weniger Reichweite und mit 48 g (ohne Akkus) aber auch nur halb so schwer, wie die Petzl Nao ohne Akku. Kaufentscheidend war für uns die 6-stufige Regelung der LED. Genial finden wir besonders den sogenannten Firefly- oder Glühwürmchenmodus mit 0,2 lm, der bei ausgeschalteter Lampe mit einem langen drücken des Schalters aktiviert wird. Genug Licht um im Dunkeln unauffällig zu suchen und zu loggen, aber gering genug um nicht unnötig zu blenden. Einmal eingeschaltet, kann durch halten des Tasters die gewünschte Leuchtstärke reguliert werden. Der stärkste Modus kann durch einen Doppelklick des Tasters aus jedem Modus erreicht und genauso wieder verlassen werden. Einmal verinnerlicht ist das Bedienkonzept wirklich genial und man fragt sich, warum das nicht alle Lampen bieten. Weiter merkt sich die Lampe welcher Modus zuletzt verwendet wurde, sodass der letzte Modus beim erneuten Einschalten wieder zur Verfügung steht. Je nach Akku ergibt sich dabei eine Laufzeit zwischen 100 Tagen (minimale Leistung) und 1,5 Stunden (maximale Leistung). An dieser Stelle sei noch die Temperaturregelung der Wizard zu erwähnen. Bei solch einer hohen Leistungsdichte fällt bei höchster Stufe viel Wärme an. Ich habe bisher noch nie Werte jenseits der 50°C erreicht, aber ab 70°C schaltet die Elektronik zum Schutz die Lampe zurück und bei Temperaturen von 80°C endgültig ab.

Armytek Armytek Wizard v2 powert 1200 Lumen

Von der Armytek Wizard gibt es viele Modelle. Die Pro Version bietet 9 statt 6 Modi, die eine weitere Staffelung der Leuchtkraft ermöglicht und zusätzliche Gimmicks, wie einen Magneten am Akkudeckel,

bild 6 Armytek Wizard v2 powert 1200 Lumen

Tiara A1 (AA Batterie)

um die Lampe an einen magnetischen Gegenstand anheften zu können. Außerdem kann die Lampe ähnlich wie bei der Nao individuell programmiert werden, wenn auch nicht per PC sondern über den Taster an der Lampe. Zudem kann bei Bedarf der Taster beleuchtet werden, um die Lampe in der Dunkelheit leichter zu finden. Grundsätzlich gibt es egal ob Pro oder nicht Pro die Wahl zwischen dem kaltweißen (cool white oder cw) und dem warmweißen (warm white oder ww) Modell. Wir hatten die Möglichkeit beide Lampen nebeneinander zu vergleichen und haben aufgrund der um ca. 5% höheren Lichtleistung zur kalten Version gegriffen. Im Vergleich zur Nao ist die kalte Version mit gemessenen 5100 Kelvin sogar wärmer und die warme Version ähnelt vom Licht her einer starken Halogenlampe.

bild 7 Armytek Wizard v2 powert 1200 Lumen

Wizard Pro

Bei der Energiequelle gibt es bei der Armytek auch mehrere Möglichkeiten. Die wohl gängigste Möglichkeit, die wir auch empfehlen, ist der Betrieb mit einem Akku vom Typ 18650. Für die meisten unter uns wahrscheinlich noch unbekannt, benutzen viele von uns die Akkus jeden Tag. So bestehen beispielsweise die meisten Notebookakkus aus mehreren 18650er Zellen. Der Umstieg lohnt sich, vor allem wegen der höheren Leistung, als bei Standard AA-Batterien oder Akkus, die wohl jeder kennt. Für Anfänger auf dem Gebiet Lithium Ionen Akkus empfehle ich unbedingt den Einsatz von geschützten Akkus, da Lithium-Ionen-Akkus im Falle eines Kurzschlusses gefährlich sein können. Hochstromakkus (oder High Drain Akkus mit Output bis 30 Ampere) erzielten im Test keinen erkennbaren Leistungszuschuss, was bei der Leistung der Wizard auch nicht ungewöhnlich ist. Es können also auch normale 18650er Akkus ohne Leistungsverlust verwendet werden. Wir können den Betrieb mit Panasonic NCR18650B Zellen hier wärmstens empfehlen. Ich habe damit die längsten Laufzeiten erzielt. Alternativ kann die Wizard aber auch mit 2 Akkus vom Typ 18350, R123 und CR123A betrieben werden. Hier auch der einzige Kritikpunkt an der Wizard. Die Akkus müssen zum Laden entnommen werden und es sind standardmäßig weder Akkus, noch Ladegerät mitgeliefert.

bild 8 Armytek Wizard v2 powert 1200 Lumen

18650 Akku

Wem weniger Leistung genügt und die Standard AA-Batterien verwenden möchte, der findet mit der „Tiara A1“, der kleinen Schwester der Wizard eine Alternative mit gleicher Steuerung.

Allgemein sei noch erwähnt, dass die Wizard nicht nur als reine Stirnlampe konzipiert ist, sondern auch mit dem mitgelieferten Clip verwendet werden kann. Nennenswert ist auch die Robustheit dieser Lampe. Besonders auf meinem Kletterhelm hatte die Wizard mit mehreren Felsen Kontakt. Aber auch nach extremen Einsätzen unter Wasser wie in der Falkensteiner Höhle, sieht die Wizard noch wirklich top aus. Lediglich ein paar Kratzer sind auf der mattschwarzen Oberfläche zu sehen. Kein Wunder, denn die Lampe ist nach dem höchsten IP68 Standard bis zu 10 m wasserdicht, staubdicht und übersteht Stürze aus bis zu 10 m Höhe.

Unser Fazit zur Armytek Wizard:

Wer eine sehr robuste und leichte Lampe mit starker Nahbereichausleuchtung und vielen Modi sucht, greift am besten zur Armytek Wizard. Die Wahl der Variante ist jedem selbst überlassen. Wir können die kaltweiße Version nur empfehlen, nachdem diese schon sehr warm weiß im Vergleich zu anderen Lampen ausfällt und eine höhere Leistung bietet.

Vorteile: Nachteile:
+Hohe Helligkeit -Keine Akkus und kein Ladegerät im Lieferumfang
+Firefly Modus mit 0,2 Lumen -Kein Laden in der Lampe möglich
+6 Modi und geniales Bedienkonzept
+Auch ohne Kopfband nutzbar
+Sehr kompakt und leicht
+Wasser und Sturzresistent bis jeweils 10 m

Beide Lampen sind problemlos in Deutschland erhältlich, was bei der Wizard bis vor kurzem nicht der Fall war. Außerdem sind sowohl die Wizard mit zusätzlich Akku und Ladegerät, als auch die Petzl Nao für 100 bzw. 160 € zu haben. Ein absolut fairer Preis für die gebotene Leistung.

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Petzl Nao Stirnlampe im Test!

Wir haben uns den kürzesten Tag des Jahres herausgesucht, um zwei Lampen ausgiebig testen zu können. Wir sprechen von der Petzl Nao und der Armytek Wizard v2 (nächster Bericht), zwei Stirnlampen, die unterschiedlicher nicht sein könnten. Aus diesem Grund haben wir uns dazu entschieden die Lampen einzeln zu beschreiben und nur bei vergleichbaren Werten den Vergleich anzutreten. Ein kurzes Fazit zu jeder Lampe mit Vor- und Nachteilen ist jeweils nach dem ausführlichen Test zu finden.

Petzl Nao

DSCF9782 Petzl Nao Stirnlampe im Test!Beginnen wir mit der Petzl Nao. Zwei LEDs, eine für den Nahbereich, eine für die Ferne mit einem Lichtstrom von 7 bis maximal 575 Lumen und einer Reichweite von bis zu 130 m. Das einzigartige Highlight dieser Lampe ist das sogenannte „Reactive Lighting“ System. Ein Helligkeitssensor über den beiden LEDs regelt die Helligkeit der Lampe je nach Anforderung. Wollt ihr beispielsweise etwas auf einer Karte lesen, loggen oder schaut euren Teamkollegen an, dann regelt die Lampe selbstständig die Helligkeit herunter, um den Träger und andere Personen nicht zu blenden. Schaut man in die Ferne, so wird die Helligkeit erhöht. Was uns sehr DSCF9785 Petzl Nao Stirnlampe im Test!überrascht hat, ist die Geschwindigkeit, in der die Regelung von statten geht und wie zielgenau der Sensor arbeitet. Quasi in Echtzeit gleicht die Lampe ihre Helligkeit an. Nach einigen Minuten mit der Nao bemerkt man die ständige Regelung nicht mehr, da man sich an die gleichbleibende Helligkeit gewöhnt hat. Deshalb wirkt die Nao trotz einer im Vergleich zur Armytek deutlich niedrigeren Leistung nicht dunkler. Auch erkennt die Lampe ob direkt in eine Lichtquelle geschaut, oder man nur an den Rand einer Lichtquelle blickt und regelt dementsprechend nach. Die Regelung kann bei Bedarf selbstverständlich auch über ein langes Betätigen des Drehschalters ausgeschaltet werden. Hierbei hat uns auch gefallen, dass die Lampe gegen unbeabsichtigtes Einschalten gesperrt werden kann, indem der Drehschalter einfach in die andere Richtung gedreht und eingerastet wird.

bild 1 Petzl Nao Stirnlampe im Test!Weiter sehr gut hat uns die Möglichkeit der Anpassbarkeit der Petzl Nao gefallen. Mit einer Software namens „OS by Petzl“ für Windows und Mac, die auf der Webseite von Petzl heruntergeladen werden kann, ist es möglich die Lampe individuell zu programmieren. Mein persönlicher Favorit ist dabei ein schwacher Startmodus (7 Lumen). Dies ist speziell beim Geocaching sehr empfehlenswert, wenn es darum geht unauffällig etwas zu suchen ohne beim Einschalten schon sämtliche Blicke auf sich zu ziehen. Darauf aufbauend habe ich mir noch einen mittelstarken Modus und einen Modus auf höchster Leuchtstufe programmiert. Die Programmierung mit der Software ist sehr einfach und intuitiv gestaltet. Man muss nicht Informatik studiert haben, um in wenigen Minuten ein passendes Setup auf seiner Lampe zu haben. Während der Programmierung wird die Lampe auch gleichzeitig geladen. Wer nicht selbst programmieren kann, der hat auch die Möglichkeit ein vorinstalliertes Profil von Petzl zu verwenden, oder ein Profil von einem anderen Nutzer zu importieren. Die vorinstallierten Profile sind durchdacht und können bei Bedarf auch bearbeitet werden.

bild 2 Petzl Nao Stirnlampe im Test!Wo wir beim Thema Stromversorgung wären. Die Petzl Nao kommt mit einem speziellen Lithium Ionen Akku. Der Form her schließe ich auf den einen geschützten Samsung Akku vom Typ ICR 18650, auf den ich später bei der Armytek Wizard näher eingehe. Leider ist dieser mit einem kleinen Petzl-eigenen Kabel verbunden. Sehr gut gefällt uns hier, dass die Lampe per USB ohne ein zusätzliches Ladegerät geladen wird. Der wohl beste Standard für elektronische Kleingeräte derzeit, da es auch möglich ist, die Lampe mobil mittels einer Powerbank, eines Solarpanels oder ganz einfach im Auto zu laden. Zum Laden muss der Akku nicht entnommen werden, was ein weiteres Plus darstellt. Dadurch leiden die Dichtungen der Lampe deutlich weniger. Sehr gut, sollte der eingebaute Akku mal nach spätestens 12,5 Stunden zur Neige gehen hat man die Möglichkeit zwei AAA Batterien anstelle des Lithium Akkus zu verwenden.

bild 3 Petzl Nao Stirnlampe im Test!Hier sind wir beim einzigen Kritikpunkt der Nao. Das Einlegen der Batterien bei Dunkelheit gestaltete sich im Test als schwierig. Hier hätten wir uns die Möglichkeit gewünscht Standard 18650er Akkus zu verwenden oder ein verbessertes Batterieträgersystem. Vielleicht liegt es aber auch nur an der fehlenden Übung mit der Lampe. Ich sehe dies auch nicht als gravierenden Nachteil, nachdem selbst bei Volllast 6,5 Stunden Laufzeit im Reactive Lighting diese Lampe deutlich ausdauernder ist als andere Lampen in dieser Kategorie. Im direkten Vergleich hält die Wizard auf einer vergleichbaren Stufe nur ca. 4 Stunden durch. Auch positiv zu erwähnen sei die Farbtemperatur, die gemessen mit 5400 Kelvin im „wärmeren“ Kaltweissbereich ist, also noch angenehm anzusehen ist.

Petzl Petzl Nao Stirnlampe im Test!

Abschließend noch ein paar Worte zur Bauform. Die Nao hat einen vom Lampenkörper getrennten Akku und die Neigung des Lampenkopfes ist in mehreren Stufen einstellbar. Das Gewicht von 187 g (betriebsbereit mit Akku) ist auch vergleichsweise gering. Umgeschaltet wird mit dem bereits erwähnten Drehschalter rechts am Lampenkopf, der auch mit Handschuhen leicht gefunden und bedient werden kann. Der Akku sitzt hinten am Kopf und ist mit einem seitlich sitzenden Spiralkabel mit dem Lampenkörper verbunden. Diese Anordnung ist von der Gewichtsverteilung angenehm zu tragen. Auch nach über einer Stunde Testlauf drückt und stört nichts. Auch hält sie sicher am Kopf ohne stark zu wackeln und durch die verwendete Schnur zur Befestigung, saugt sich das Band auch nicht mit Regen oder Schweiß voll. Hier merkt man, dass die Lampe auch für den Trailrunningbereich entwickelt wurde und auch für den Betrieb im Regen geeignet ist. Der Test am Kletterhelm ist ebenfalls positiv ausgefallen, bild 4 Petzl Nao Stirnlampe im Test!nachdem die 4 helmtypischen Aufnahmepunkte einfach verwendet werden können. Allgemein hat uns die Lampe speziell beim Klettern sehr gut gefallen, weil dort die Reactive Lighting Funktion besonders hilfreich ist. Wem der Akku am Kopf nicht gefällt, der hat auch die Möglichkeit mit dem KIT CEINTURE NAO den Akku am Gürtel zu befestigen, was im Winter den Akku vor Kälte schützt und gleichzeitig auch die Leuchtdauer erhöht.

Mein Fazit zur Petzl Nao:

DSCF9803 Petzl Nao Stirnlampe im Test!Wer eine innovative, vielseitig einsetzbare und unkomplizierte Lampe für verschiedenste Einsatzgebiete sucht, ist mit der Petzl Nao sehr gut beraten. Die reinen technischen Daten der Lampe sind aufgrund der Reactive Lighting Funktion nur bedingt mit anderen Lampen vergleichbar. Weil diese Funktion auf den Beamshots nicht zur Geltung kommt, empfehlen wir bei Interesse unbedingt die Lampe auszuprobieren. Es lohnt sich!

Abschließend möchten wir uns bei Petzl Professional für die Leihgabe der Nao für diesen Test und die freundliche Zusammenarbeit bedanken. Nur ungern trennen wir uns von der Petzl Nao, die uns die letzten Wochen bei einigen Nachtcache Touren begleitet hat.

Vorteile: Nachteile:
+Intelligente Regelung Reactive Lighting in nahezu Echtzeit -Einlegen der AAA-Batterien schwierig
+Lange Akkulebensdauer -Keine Unterstützung für Akkus vom Typ 18650
+Individuelle Programmierung möglich
+Laden per USB in der Lampe ohne zusätzliches Ladegerät möglich
+Auch mit AAA-Batterien verwendbar
+Sperrung gegen versehentliches Einschalten
+Leicht (187 g) und gute Gewichtsverteilung
+Schalter auch mit Handschuhen gut zu bedienen
+Wetterfest nach IPX4

 

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Warmes für die Füße!

IMG 5864 Warmes für die Füße!Die kalte Jahreszeit hat längst begonnen, somit möchten wir nochmal alle Cacher- und Cacherinnen auf die Fußwärmer der Marke HEAT Company hinweisen. Die Wärmepads spenden eine sehr angenehme Wärme im Cacherschuh und sind auf die Unterseite der Socken zu kleben. Schnell, einfach und völlig unkompliziert!

Die Wärme hält nach Öffnen der Verpackung über 6 Stunden an, somit seid ihr gewappnet für jede Tour beim Geocachen.

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